MAI 2014

Premiere von Verdis »Simon Boccanegra«

Verdis Melodramma über den Versuch des Dogen von Genua, Frieden zu stiften zwischen verfeindeten Republiken und Familien, zwischen Adel und Volk, zwischen päpstlichen und weltlichen Truppen und in all dem Chaos noch privates Glück zu finden, inszeniert Jan Philipp Gloger, der an der Semperoper 2011 bereits eine vielschichtige und berührende »Alcina« auf die Bühne brachte. »Simon Boccanegra« feiert unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann am 30. Mai um 19 Uhr Premiere.

Maria Agresta, in der vergangenen Saison die Julia in Spontinis »La vestale« an der Semperoper Dresden, singt die verlorene Tochter Amelia. Ihren Vater Simon Boccanegra gibt Zeljko Lucic, sein Widersacher Fiesco ist Kwangchul Youn. In weiteren Rollen sind Markus Marquardt, Andreas Bauer und Ramón Vargas zu erleben.

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APRIL / MAI 2014

Wiederaufnahme »Alcina«

Wiederaufnahme »Alcina« am 28. April – mit Party und »Tanz in den Mai« am 30. April!

Alcina verzaubert und verschleißt ihre Liebhaber – aber bei einem beginnt sie selbst zu lieben und so sehr zu leiden, dass sie schließlich ihre Zauberkraft verliert: Jan Philipp Glogers Inszenierung von Händels »Alcina« ist ab 28. April wieder auf der Bühne der Semperoper zu erleben. Nach der Vorstellung vom 30. April geht der musikalische Genuss mit einer Party im Opernkeller der Semperoper weiter – und lässt das Publikum in den Mai tanzen.

Vanessa Goikoetxea singt Alcina, Barbara Senator ist ihr geliebter Ruggiero, Nadja Machantaf singt ihre Schwester Morgana, Christa Mayer gibt Bradamante und Simeon Esper, Markus Butter und Christel Loetzsch sind Oronte, Melisso und Oberto.

Rainer Mühlbachdirigiert die Sächsische Staatskapelle Dresden.
Weitere Vorstellungen finden am 5. und 7. Juni 2014 statt.

Karten ab 14,50 Euro für die Vorstellungen sowie zusätzlich zu 5 Euro für die anschließende Party am 30. April im Opernkeller sind in der Schinkelwache am Theaterplatz (T 0351 4911 705) und online (semperoper.de) erhältlich.

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper.

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FEBRUAR 2014

Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle Dresden e.V. gegründet

465 Jahre ist sie alt und hat Fans in der ganzen Welt. Einen organisierten Freundeskreis hatte die Sächsische Staatskapelle Dresden nach der politischen Wende aber nicht mehr. Dies zu ändern war das Bestreben engagierter Dresdner Bürger. Unter der Federführung von Dr. Christoph Hollenders (Vorsitzender) hat sich am 17.12.2013 die Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle Dresden e.V. gegründet. Der Vorstand der Gesellschaft setzt sich zusammen aus Dr. Christoph Hollenders (Vorsitzender), Klaus Rosenhagen (stellv. Vorsitzender), Friedbert Damm (Schatzmeister), Rosemarie Fasbender, Sabine Mesech, Dr. Christian Starke und Robin Wenzel.

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Ziel der Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle Dresden ist es, die einzigartige Geschichte des Orchesters in einer Zeit, in der lokale und globale Netzwerke immer bedeutsamer werden, in der man sich wieder stärker auf regionale Wurzeln besinnt und zugleich internationale Verbindungen sucht und pflegt, in eine gesicherte Zukunft zu führen.

Sie will die zahlreichen Bewunderer und Verehrer der „Wunderharfe“, wie Richard Wagner das Orchester einst dankbar nannte, aus Nah und Fern zusammenführen und die Staatskapelle noch stärker in der Region vernetzen, sowohl in den etablierten Kreisen der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, als auch und vor allem bei jungen Menschen oder anderen Gruppen, die bislang keinen unmittelbaren Zugang zu dieser Form der Musik haben. Aktionen in Schulen, eine jährliche Klassik-Party-Night und Proben-Besuche für Jugendliche, die sogar mit im Orchester sitzen dürfen, sind nur Beispiele für erste Ideen dazu. Auch für Mitglieder der Gesellschaft, die deren Ziele und damit die Staatskapelle Dresden unterstützen und fördern wollen, soll es Probenbesuche geben, außerdem einen Stammtisch und Möglichkeiten, mit einzelnen Mitgliedern des berühmten Orchesters in Kontakt zu kommen. Ein Newsletter wird zudem regelmäßig über die neuesten Entwicklungen und Pläne informieren. Wichtig ist den Freunden der Staatskapelle darüber hinaus ein enger Kontakt zu anderen Einrichtungen der Hochkultur in Sachsen sowie die Bildung internationaler Netzwerke, etwa durch die Verknüpfung mit Freundeskreisen im Ausland oder durch die Teilnahme an Konzerten des Orchesters buchstäblich in aller Welt.

Im Rahmen eines Pressegesprächs hat sich nun die Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle Dresden e.V. erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Flyer, der in Konzerten der Staatskapelle Dresden sowie im Besucherdienst der Semperoper ausgelegt wird, informiert über die Ziele des Freundeskreises und enthält auch ein Anmeldeformular. Die einfache Mitgliedschaft kostet 100,00 €, der ermäßigte Beitrag für Studierende, Schüler und Auszubildende beläuft sich auf 25,00 €, Firmenmitgliedschaften sind ab 500,00 € möglich (jeweils Jahresbeiträge).

Christian Thielemann, Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, zeigte sich in einer ersten Reaktion hoch erfreut über die Gründung des Freundeskreises: „Ich bin immer begeistert, wenn sich Menschen aus Leidenschaft für ein bestimmtes Thema freiwillig engagieren. So wichtig die Unterstützung von Seiten der Politik und Wirtschaft für die Kunst auch ist, ohne das bürgerschaftliche Engagement würde der Hochkultur ein ganz wichtiger Baustein zu ihrer freien Entfaltung fehlen. Dresden mit seinen besonderen Strukturen war hier schon immer beispielhaft.“

Wer sich bis zum 25. Februar anmeldet, erhält  eine Einladung zur Generalprobe der Sächsischen Staatskapelle unter der Leitung von Christian Thielemann mit Werken von Liszt, Beethoven und Strauss am 1. März um 11:00 Uhr in der Semperoper. Anschließend wird dort die erste Mitgliederversammlung der Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle Dresden e.V. stattfinden.

Weitere Informationen unter

Gesellschaft der Freunde der
Staatskapelle Dresden e.V.
Dr. Christoph Hollenders
Königstraße 1
01097 Dresden
info@gfskdd.de
www.gfskdd.de

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JANUAR 2014

»Schwanda, der Dudelsackpfeifer« wieder auf der Bühne und jetzt auch auf CD!

Überaus erfolgreich hat er sich in die Ohren des Publikums und der Kritik gespielt: Jaromír Weinbergers »Schwanda, der Dudelsackpfeifer«. Die Inszenierung von Axel Köhler im Bühnenbild von Arne Walther und den Kostümen von Henrike Bromber aus dem Jahr 2012 wurde von der Fachzeitschrift Opernwelt als »Wiederentdeckung« des Jahres gefeiert. Ab 24. Januar ist sie wieder auf der Bühne der Semperoper Dresden zu erleben, und zwar fast komplett in der Premierenbesetzung: mit Christoph Pohl in der Titelpartie, mit Marjorie Owens als seine Frau, Ladislav Elgr als Räuber Babinský, Tichina Vaughn als Königin, Tilmann Rönnebeck als Magier, Michael Eder als Teufel sowie Simeon Esper und Ilhun Jung unter anderem als Landsknechte. Neu in der Rolle als des Teufels Famulus und Scharfrichter ist Aaron Pegram. Am Pult der Sächsischen Staatskapelle und des Staatsopernchores steht Constantin Trinks.

Semperoper Edition Vol. 8: »Švanda dudák / Schwanda, der Dudelsackpfeifer«

Außerdem ist zur Wiederaufnahme am 24. Januar in der CD-Reihe Semperoper Edition die Aufnahme der Dresdner Premiere von »Švanda dudák / Schwanda, der Dudelsackpfeifer« aus dem Jahr 2012 erschienen. Neben den drei CDs enthält die Box ein umfangreiches deutsch-englisches Booklet, das über die Geschichte der einstigen Erfolgsoper, den zu Unrecht fast vergessenen böhmischen Komponisten und die Inszenierung von Axel Köhler informiert. Die Box kostet 29,95 Euro und ist an der Tageskasse in der Schinkelwache und im Opernshop in der Semperoper sowie bei Amazon, jpc oder in jedem gut sortierten Musikgeschäft erhältlich.

Weitere Vorstellungen von »Schwanda, der Dudelsackpfeifer« finden am 27. und 30. Januar sowie am 2. Februar statt.

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DEZEMBER

»On the move« Semperoper Ballett im Deutschen Hygiene-Museum Dresden

Ästhetische und körperliche Perfektion sind der hohe Anspruch einer Company wie des Semperoper Ballett, das klassischen wie modernen Tanz gleichermaßen beherrscht. Im Rahmen der Ausstellung »tanz! Wie wir uns und die Welt bewegen« im Deutschen Hygiene-Museum Dresden (bis 20. Juli 2014) erforscht das Semperoper Ballett die Möglichkeiten und Grenzen des Tänzerkörpers, setzt sich mit Zweifeln, Ängsten und Hoffnungen auseinander, reflektiert den harten Probenalltag, den Kampf um Disziplin und Makellosigkeit und die Vielschichtigkeit des Begriffs Schönheit. »Tanz gegen den Körper« findet in der Reihe »On the move« am Samstag, 7. Dezember jeweils um 12 und 15 Uhr an verschiedenen Stationen in den Ausstellungen des Hygiene-Museums und inspiriert von Themenfeldern wie »Leben und Sterben«, »Essen und Trinken«, »Bewegung« oder »Schönheit/Haut/Haar« statt. Es tanzen unter anderem Elena Vostrotina, Dmitry Semionov, Claudio Cangialosi, Raquél Martínez und Jenni Schäferhoff.

 Der Eintritt ist mit der Museumseintrittskarte frei.

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