JUNI 2015

Premiere »Le nozze di Figaro/Die Hochzeit des Figaro« in der Inszenierung von Johannes Erath

Gefährlich sind die Liebschaften auch in dieser Mozart-Oper, die an der Semperoper den bereits begonnenen Da-Ponte-Zyklus fortsetzt: Graf und Gräfin, die Diener Susanna und Figaro und auch der junge Cherubino stürzen sich lustvoll in Affären, um am Ende – für dieses Mal – gerade noch »anständig« und treu zu bleiben. Regisseur Johannes Erath, der erstmals an der Semperoper inszeniert, geht in Mozarts und Da Pontes revolutionärem »Le nozze di Figaro« dem Ideal von der Vereinbarkeit von Lust und Liebe nach und macht aus anfänglich schablonenhaften Figuren immer schärfer gezeichnete Charaktere. Auch mit der Ästhetik der Bühne, die Kathrin Connan gestaltet und die sich von den Commedia dell’arte-Brettern übers Rokokotheater bis in unsere Gegenwart entwickelt, zeichnet er im Kleinen die Geschichte des Stoffs von Beaumarchais nach: »Le nozze di Figaro« ist das Mittelstück einer Trilogie, das vom Bretterbühnen-haften »Barbier von Sevilla« und dem Drama »La mére coupable«, das dem bürgerlichen Trauerspiel nahesteht, umrahmt wird.

Premiere ist am Samstag, 20. Juni um 18 Uhr.

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Sarah-Jane Brandon ist die Contessa d’Almaviva, Christoph Pohl ihr gräflicher Gatte, Emily Dorn gibt Susanna, Zachary Nelson den Figaro, Christina Bock ist Cherubino, Sabine Brohm die Marcellina und in weiteren Rollen singen Matthias Henneberg, Aaron Pegram, Tuuli Takala, Gerald Hupach und Alexander Hajek. Am Pult der Sächsischen Staatskapelle sowie am Cembalo und Hammerklavier ist Omer Meir Wellber zu erleben.

Weitere Vorstellungen: 20., 23., 25. Juni und 2. Juli sowie ab September in der kommenden Spielzeit.

Außerdem ist die Produktion zum renommierten Opernfestival Savonlinna in Finnland eingeladen, wo sie am 13., 14., 16. und 17. Juli zu Gast ist.

Quelle: Semperoper

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APRIL 2015

Wiederaufnahme von Giuseppe Verdis »Simon Boccanegra«

Am 10. April sind Marco Vratogna und Riccardo Zanellato, der an der Semperoper Dresden sein Hausdebüt gibt, als die Gegenspieler Simon Boccanegra und Jacopo Fiesco in Giuseppe Verdis von politischen Intrigen durchzogenem Melodramma »Simon Boccanegra« zu erleben. Die Inszenierung von Jan Philipp Gloger wird am 10. April um 19 Uhr wieder aufgenommen.
In weitere Rollen singen Marjorie Owens (Amelia), Zachary Nelson (Paolo Albiani), Evan Hughes (Pietro), Giorgio Berrugi (Gabriele Adorno), Christopher Tiesi (Hauptmann) und Birgit Fandrey (Magd von Amelia).
Pier Giorgio Morandi dirigiert die Sächsische Staatskapelle Dresden.
Weitere Vorstellungen finden am 16., 19. und 25. April statt.

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Marco Vratogna
Der Bariton Marco Vratogna studierte in La Spezia und in Modena Gesang. Als Stankar in Verdis »Stiffelio« debütierte er 2000 mit großem Erfolg am Teatro Lirico Giuseppe Verdi in Triest. Von da an wurde der italienische Bariton an die wichtigsten Opernhäuser weltweit eingeladen, es folgten Engagements u.a. an der Metropolitan Opera in New York, am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, am Royal Opera House Covent Garden in London, am Teatro alla Scala di Milano, am Teatro Real in Madrid, in der Arena di Verona, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an der Oper Frankfurt, an der Hamburgischen Staatsoper, an der Berliner Staatsoper, an der Wiener Staatsoper, an der Semperoper Dresden, an der Bayerischen Staatsoper München, an der Oper Leipzig, an der Staatsoper Stuttgart, am Teatro La Fenice in Venedig. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Conte di Luna (»Il trovatore«), Paolo Albiani (»Simon Boccanegra«), Tonio (»Pagliacci«), Alfio (»Cavalleria rusticana«), Macbeth, Rigoletto, Nabucco, Jago (»Otello«), Scarpia (»Tosca«), Amonasro (»Aida«), Charles Gérard (»Andrea Chénier«) und Jack Rance (»La fanciulla del West«). An der Semperoper war der Sänger bereits mehrfach zu Gast, u.a. als Scarpia, Jago und Renato (»Un ballo in maschera«).

Riccardo Zanellato
Der aus Italien stammende Bass Riccardo Zanellato studierte Gesang bei Arrigo Pola und Bonaldo Giaiotti sowie klassische Gitarre an der Musikhochschule in Adria und ist Preisträger verschiedener internationaler Gesangswettbewerbe. Nach seinem Debüt in Gounods »Faust« sang Riccardo Zanellato die wichtigsten Partien seines Fachs an einer Vielzahl der renommiertesten Opernbühnen der Welt, wobei er sich vor allem als Verdi-Interpret einen Namen gemacht hat. Wichtige Engagements führten ihn u.a. als Banquo (»Macbeth«) an die Staatsoper Berlin, als Ludovico (»Otello«) an die Opéra Bastille in Paris, als Sparafucile (»Rigoletto«) an das Teatro alla Scala di Milano, als Ramphis (»Aida«) in die Arena di Verona sowie als Heinrich VIII. (»Anna Bolena«) an das Teatro Donizetti in Bergamo. Zusammen mit Plácido Domingo und José Carreras sang Zanellato 2001 unter der Leitung von Zubin Mehta in einer Verdi-Gala in Parma. Er gastierte u.a. als Barbarossa (»La battaglia di Legnano«) und Pater Guardiano (»La forza del destino«) in Parma, als Zaccaria (»Nabucco«) beim Savonlinna Opernfestival, in Parma, Florenz, Kopenhagen und Leipzig, als Ramphis (»Aida«) in Neapel, Mailand und Antwerpen, als Ferrando (»Il trovatore«) in Lausanne, als Graf Walter (»Luisa Miller«) in Barcelona und als Samuel (»Un ballo in maschera«) unter Antonio Pappano an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Die aktuellsten Engagements beinhalten u.a. Nabucco in Stuttgart, Verdis Requiem in Vilnius, Minnesota und Florenz (unter Daniele Gatti), wo er auch »I puritani« singt, »Norma« an der Opéra de Paris und Timur (»Turandot«) in Neapel.

Quelle: Semperoper

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MÄRZ

Uraufführung Astrid Lindgrens »Die Brüder Löwenherz«

Zu einem großartigen, hoffnungsstiftenden und ermutigenden Abenteuer hat Astrid Lindgren in ihrem Kinderbuchklassiker »Die Brüder Löwenherz« ernste Themen wie Krankheit und Tod verarbeitet. Nun gelangt der berührende Stoff als Musiktheater für Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf die Bühne in Semper 2. Am 14. März um 16 Uhr feiert die Komposition von Helmut Oehring mit einem Libretto von Stefanie Wördemann und der Audio- und Zuspielkonzeption von Torsten Ottersberg ihre Uraufführung. Mit dem ersten auf Lindgrens berühmtem Roman basierenden Musiktheater weltweit führen Helmut Oehring und Stefanie Wördemann ihr gemeinsames Schaffen fort, das Ausführende wie Publikum zu neuem Hören und Sehen und zum Verwandeln der eigenen Sicht- und Denkweisen auffordert.

Regie führt Walter Sutcliffe, die Ausstattung gestalten Timo Dentler und Okarina Peter, es singen und spielen Matthias Bauer, Sarah Maria Sun, Christina Bock, Christina Schönfeld, Wagner Moreira, Daniel Göritz, Timothy Oliver, Sebastian Wartig und Ilhun Jung. Erik Ona dirigiert das Ensemble der Lucerne Festival Alumni.

Weitere Vorstellungen finden am 16., 17., 18., 20., 22. (nachmittags und abends) und 23. März 2015 statt.

»Die Brüder Löwenherz« ist ein Auftragswerk der Semperoper Junge Szene, des Lucerne Festivals und des Badischen Staatstheaters Karlsruhe.

Quelle: www.semperoper.de

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JANUAR 2015

Uraufführung: David Dawsons »Tristan und Isolde« zur Musik von Szymon Brzóska

Eine der ältesten und berühmtesten Liebesgeschichten feiert in der Choreografie von David Dawson am Sonntag, 15. Februar um 19 Uhr ihre Uraufführung: »Tristan + Isolde«. Der polnische Komponist Szymon Brzóska hat dazu eine neue Musik geschaffen, die ebenfalls bei dieser Gelegenheit erstmals aufgeführt wird. Bewusst haben Choreograf und Komponist sich für eine neue Musik anstelle von Wagners Opern-Meisterwerk entschieden, um den Emotionen des Tanzes und der spezifischen Bewegungssprache Dawsons gerecht zu werden.

Das Bühnenbild gestaltet Eno Henze, die Kostüme Yumiko Takeshima, ehemalige Erste Solistin des Semperoper Ballett.

In den Titelpartien sind Courtney Richardson und Fabien Voranger zu erleben. David Dawson schuf für das Semperoper Ballett in den vergangenen Jahren die abendfüllende Choreografie »Giselle«, »Das Verschwundene/The Disappeared« und »The World According to Us«, außerdem finden sich im Repertoire der Company unter anderem seine Arbeiten »A Sweet Spell of Oblivion«, »On the Nature of Daylight«, »The Grey Area«, »5« und »Opus.11«.

Mit dem Komponisten Szymon Brzóska arbeitete Dawson bereits für Het Nationale Ballet Amsterdam bei der Produktion »Overture« sehr erfolgreich zusammen.

Weitere Vorstellungen finden am 17., 25. und 26. Februar sowie am 6. Juli 2015 statt.

Quelle: www.semperoper.de

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OKTOBER 2014

EVENT MODULE DRESDEN ist umgezogen

Wir sind umgezogen!

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